Es war optimistisch, den Spatenstich für das Großprojekt Feuerwehrgerätehaus in Gerstetten am 8. Dezember abzuhalten. Und tatsächlich folgte dann ein im Vergleich der vergangenen Jahre recht langer und kalter Winter. Doch seit einigen Wochen rollen die Bagger am Ortsrand wieder, und die Fortschritte sind unübersehbar.
Wie Gerstettens Ortbaumeister Bernd Müller auf Nachfrage erklärt, sind die Erdarbeiten inzwischen erledigt und das Planum, also die verdichtete Tragschicht für die folgenden Bauabschnitte, hergestellt. Auch bei den Rohren und dem Wasseranschluss ist man schon weit.
Jetzt wird mit Beton gearbeitet
Der nächste große Schritt sind dann die Fundamentarbeiten, um die sich ebenfalls die Firma Noller kümmern wird. Zuerst wird die Bodenplatte aus Beton gegossen, dann Stützen und erste Wände. Darauf aufbauen sollen die Holzarbeiten für das Obergeschoss, mit denen man im Juli beginnen möchte.
Insgesamt ist man ungefähr im Zeitplan, wie Müller ausführt: „Durch die Witterung sind wir zwei bis vier Wochen im Verzug“, sagt der Ortsbaumeister, aber ob sich das auf das Fertigstellungsdatum im Jahr 2027 auswirken werde, bleibe noch zu sehen. Immerhin würden auf ein solches Großprojekt verschiedenste Faktoren einwirken.


