Feuerwehrgerätehaus ist das größte Projekt: Dafür gibt Gerstetten 2027 Geld aus
Die Aufgaben werden mehr, die finanziellen Spielräume kleiner: Wenn die Gemeinde Gerstetten den Haushaltsplan für 2027 vorbereitet, muss sie abwägen, welche Vorhaben sie sich leisten kann und wo sie an ihre Grenzen stößt. „Wie in jedem Jahr, insbesondere aber in den vergangenen Jahren mit der sich abzeichnenden Verschlechterung der Kommunalfinanzen, sind die Wünsche und Ideen größer, als es die Finanzlage erlauben kann“, sagte Bürgermeister Matthias Heisler bei der Einbringung des Haushaltsplanentwurfs in der vergangenen Gemeinderatssitzung. Dennoch stehen wichtige Investitionen an – allen voran der Neubau des Feuerwehrmagazins, für den weitere 3,8 Millionen Euro eingeplant sind.
„Ich freue mich sehr, diese verantwortungsvolle Aufgabe mit Ihnen zum zweiten Mal zu übernehmen, und begegne ihr gleichermaßen mit großem Respekt“, betonte das Gemeindeoberhaupt. Die Voraussetzungen für die Haushaltsplanung seien angesichts der wirtschaftlichen und politischen Lage schwierig. Neben dem Ukrainekrieg und dem Handelskonflikt zwischen den USA und China wirke sich auch der Konflikt im Nahen Osten auf die wirtschaftliche Lage aus. „Die Auswirkungen spüren wir durch explodierende Preise und eine allgemein schlechte Lage der Wirtschaft als Verwaltung vor Ort, aber auch ganz persönlich.“
