Bühnen-Sanierung

Kölner Bühnen feiern Wiedereröffnung

Was lange währt, wird endlich gut: Nach jahrelanger Sanierung feiern die Kölner Oper und das Schauspielhaus ihre Rückkehr an den alten Standort - mit einem Fest für alle.

14 Jahre wurden die Kölner Bühnen saniert - an diesem Wochenende gibt es nun ein großes Eröffnungsfest mit freiem Eintritt. Opernhaus und Schauspielhaus sowie die neuen Spielstätten Kinderoper und kleines Haus öffnen an beiden Tagen ihre Türen. Auf den angrenzenden Plätzen erwarte die Besucherinnen und Besucher ein umfangreiches Programm mit Musik, Tanz und Mitmachangeboten, teilte die Stadt mit. Zu den besonderen Angeboten des Wochenendes gehören Entdeckungstouren durch die Spielstätten. Bei einer Backstage-Tour können Besucher selbst den Bühnenraum erkunden.

Den Abschluss bildet am Sonntagabend ein Konzert im Opernhaus. Beteiligt sind das Ensemble der Oper Köln, der Opernchor, das Gürzenich-Orchester und die Band Kasalla. Nur wenige Tage nach dem Eröffnungsfest beginnt der reguläre Spielbetrieb. Nach einem Festakt am Donnerstag (24. September) folgen die ersten Premieren. Im Opernhaus ist dies am Sonntag (27. September) «Der Rosenkavalier».

Die Oper und das Schauspielhaus stammen von 1957 beziehungsweise 1962. Sie wurden seit 2012 saniert, was allein 800 Millionen Euro an reinen Baukosten verschlang. In dieser Zeit wichen Oper und Schauspiel auf andere Spielstätten aus.