Innenminister verspricht «bestmögliche Sicherheit» zur Wiesn
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verspricht zum Start des Oktoberfests trotz abstrakter Gefahren «bestmögliche Sicherheit» für Besucher. «Aufgrund der großen Bedeutung und der internationalen Bekanntheit des Oktoberfests gehen wir von einer erhöhten abstrakten Gefährdungslage aus», sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. «Uns liegen derzeit aber keine konkreten Erkenntnisse über Gefährdungen oder Störungen vor.»
Nach Schockmomenten auf der überfüllten Wiesn im vergangenen Jahr hätten Polizei und Stadt das Sicherheitskonzept fürs Oktoberfest weiterentwickelt und «unter anderem beim Crowd Management deutlich nachgebessert».
Mit KI-gestützten Kameras gefährliche Ansammlungen erkennen
Nach Angaben des Kreisverwaltungsreferats sollen 26 KI-gestützte Kameras rechtzeitig gefährliche Menschenansammlungen erkennen lassen, es gibt erstmals eine Koordinierungsstelle für die Kommunikation zwischen Sicherheitskräften und Stadt direkt auf dem Festgelände. Kreisverwaltungsreferentin Hanna Sammüller sagte bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, das Sicherheitskonzept sei «generalüberholt».
«Die vielen Millionen Besucherinnen und Besucher aus aller Welt sollen sich bei uns sicher und wohlfühlen», sagte Herrmann. Etwa 600 Polizeibeamte sind wie jedes Jahr rund um das Fest im Einsatz. Dazu kommen bis zu 1.600 Ordner.
Das 191. Münchner Oktoberfest, das als größtes Volksfest der Welt gilt, startet am Samstag. Für das berühmte «O'zapft is» ist dann erstmals der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) zuständig, der den langjährigen Amtsinhaber Dieter Reiter (SPD) an der Stadtspitze abgelöst hat.
