Indonesische Fähre mit rund 240 Menschen an Bord in Seenot
In Indonesien ist eine Fähre mit 243 Menschen an Bord in Seenot geraten. Nahe Schiffe konnten Dutzende Menschen lebend bergen. Die für Such- und Rettungseinsätze zuständige Behörde der Stadt Banjarmasin sprach zunächst von 53 Menschen und einer Leiche, die von anderen Schiffen aufgenommen worden seien. Örtliche Medien zitierten einen Hafenmanager, wonach bereits 115 Menschen in Sicherheit seien.
Die Funkverbindung zur «Virgo Transport 8» war der Behörde zufolge am Morgen in der Javasee abgebrochen, nachdem das Schiff in raue See geraten war. Die Fähre war demnach unterwegs von der Großstadt Surabaya auf der Hauptinsel Java ins knapp 500 Kilometer entfernte Banjarmasin in der Provinz Süd-Kalimantan auf Borneo.
Die letzte bekannte Position des Schiffs vom frühen Morgen war demnach etwa 150 Kilometer vor Banjarmasin. Ein Such- und Rettungseinsatz laufe, erklärte die Behörde weiter. An Bord der Fähre befanden sich demnach 243 Menschen, darunter auch die Besatzungsmitglieder.
Der südostasiatische Inselstaat Indonesien mit rund 280 Millionen Einwohnern besteht aus mehr als 17.000 Inseln, weswegen Fähren eine große Rolle für den Transport von Passagieren und Fracht spielen.
