Radprofi Richard Carapaz hat die 18. Etappe der diesjährigen Tour de France nach einer Attacke vier Kilometer vor dem Ziel gewonnen. Der 33-Jährige aus Ecuador jubelte nach der ersten von drei anspruchsvollen Alpen-Tagen bei der Bergankunft in Orciéres-Merlette.
Carapaz, lange Teil einer Fluchtgruppe, feierte seinen insgesamt zweiten Tour-Etappensieg. Nach 185,2 Kilometern mit Start in Voiron wurde der Schweizer Mauro Schmid Zweiter, der US-Amerikaner Matteo Jorgenson Dritter.
Der Gesamtführende Tadej Pogacar ließ den Ausreißern viel Zeit und verzichtete auf Attacken. In seinem Team gab es einige gesundheitlich angeschlagene Kollegen. Pogacars Teammitglied Brandon McNulty musste das Rennen gar entkräftet aufgeben.
Pogacar weiter mit komfortablem Vorsprung
Der Slowene Pogacar führt im Klassement weiter mit komfortablen 4:32 Minuten vor dem Belgier Remco Evenepoel. Dahinter belegt Pogacars mexikanischer Teamkollegen Isaac del Toro den dritten Rang des Klassements.
Am Freitag steht die erste von zwei Etappen ins Radsport-Mekka Alpe d'Huez an. Nach vier Jahren geht es wieder hinauf zur legendären Skistation. Allerdings ist sie noch deutlich einfacher als die Königsetappe am Samstag. Über 127,9 Kilometer geht es von Gap in den legendären Tour-Ort. Die Rundfahrt endet am Sonntag in Paris.
