Continental und Bosch haben Autoteile mit zu hohen Bleiwerten aus ihren Lieferketten entfernt und frühere Verstöße gegen eine EU-Richtlinie bereinigt. Man verringere die Menge des Schwermetalls in den Produkten inzwischen auch über die gesetzlichen Vorgaben hinaus, teilte Conti mit. Konkurrent Bosch erklärte ebenfalls, es würden nur noch Teile geliefert, die den Vorschriften entsprächen.

Vor rund einem Jahr war bekannt geworden, dass in vielen Fahrzeugen elektrische Komponenten wie auf Leiterplatten montierte Kondensatoren und Widerstände mit überhöhten Blei-Konzentrationen eingebaut worden waren. Das niedersächsische Umweltministerium hatte Conti aufgefordert, „einen Maßnahmenplan zu erstellen, der eine schnellstmögliche Reduzierung des Bleigehalts der betroffenen Komponenten auf das zulässige Maß gewährleistet“. dpa