Im Tarifkonflikt haben Beschäftigte der Post am Donnerstagmorgen an verschiedenen Standorten bundesweit ihre Arbeit niedergelegt. Nach Angaben der Post beteiligten sich bis zum Mittag rund 2100 Mitarbeiter an dem Ausstand. Die Beförderung von etwa 1,3 Millionen Briefen und 130 000 Paketen sei von dem Warnstreik betroffen. Das seien 2,4 und 2,5 Prozent der Tagesmenge.

Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 140 000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG. In den bisherigen Tarifgesprächen liegen die Parteien noch weit auseinander. Nach Angaben der Gewerkschaft wollte die Deutsche Post ihren Beschäftigten zuletzt 1,5 Prozent mehr Geld für 12 Monate anbieten. Dagegen hält Verdi an einer Einkommenserhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten fest. Die Geschäftslage sei gut. dpa