Den für die deutsche Autoindustrie wichtigen Zulieferern drohen einer Studie zufolge in diesem Jahr erhebliche Einbußen. Die Beratungsfirma PwC Strategy& geht von einem globalen Umsatzrückgang großer Branchenunternehmen um 13 bis 24 Prozent aus – je nach weiterer Entwicklung der Corona-Pandemie. Schon Anfang 2020 waren die Startbedingungen nach einem für viele Betriebe schwierigen Jahr 2019 nicht einfach. Nun gerieten auch deutsche Zulieferer unter Druck: „Die aktuelle Krise wirkt wie ein Brennglas.“

Nach Einschätzung der Branchenbeobachter werden etliche Firmen nicht umhin kommen, einen harten Sparkurs zu fahren. Unter anderem bei Continental, aber auch bei zahlreichen Wettbewerbern wird gekürzt. Conti-Chef Elmar Degenhart hatte im Juni von der größten Automarktkrise seit den 1930er Jahren gesprochen. dpa