Stuttgart / dpa Der Kleinwagen soll in China statt in Hambach gebaut werden.

Daimler trimmt sein Netz von Produktionsstandorten auf mehr Effizienz und will dafür das Werk im französischen Hambach verkaufen. Der Konzern muss wegen enormer Kosten für Digitalisierung, Elektromobilität und den Folgen der Pandemie kräftig sparen, sagte Vorstandschef Ola Källenius.

Am Standort unweit der Grenze zu Deutschland sind 1600 Mitarbeiter beschäftigt. Dort wird bisher noch der Kleinwagen Smart gebaut, den Daimler von der nächsten Modellgeneration an zusammen mit seinem Großaktionär Geely in China produzieren will. Die beiden Konzerne hatten dazu ein neues Unternehmen gegründet. Hambach hätte laut früheren Ankündigungen im Gegenzug einen Kompaktwagen aus der neuen E-Modellreihe EQ von Mercedes-Benz erhalten sollen. Angaben zu einem Zeitplan für den Verkauf machte Daimler nicht. dpa