Montréal / Die UN-Luftfahrtorganisation empfiehlt, vor und nach dem Flug die Temperatur der Passagiere zu messen.

Temperaturmessungen, Masken, ein Meter Abstand zwischen den Passagieren an Bord: Das empfiehlt die UN-Luftfahrtorganisation ICAO für den künftigen Flugverkehr als Schutz gegen Sars-CoV-2.  Die mit der Weltgesundheitsorganisation WHO, anderen UN-Organisationen und der Internationalen Luftverkehrsvereinigung (IATA) erarbeitete Empfehlungen würde auf die größte Veränderung der Sicherheitsregeln im Flugverkehr seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 hinauslaufen.

Die Vorschläge haben keinen verbindlichen Charakter. Die ICAO appelliert an Regierungen, Behörden, die Betreiber von Flughäfen sowie die Fluggesellschaften, weltweit einheitliche Regeln zum Schutz gegen das Coronavirus einzuführen, „über die Konsens besteht“.

Laut der ICAO sollten die Passagiere beim Eintreffen am Flughafen inen medizinischen Nachweis über ihre Gesundheit vorlegen und ihre Temperatur soll gemessen werden. Zum Ende der Reise solle die Temperaturmessung noch einmal stattfinden.

Die Organisation empfiehlt, möglichst elektronische statt ausgedruckte Flugtickets zu verwenden. Generell rät sie zum Einsatz „kontaktloser“ Technologien wie Gesichts- und Iris-Erkennung. In den Terminals und Flugzeugen sollen künftig Masken getragen werden. afp