Frankfurt/Main / dpa Weltweit gibt es rund 19,6 Millionen Dollar-Millionäre. Das entspricht einem Anstieg um 8,8 Prozent.

Die Reichen und Superreichen gingen mit einem kräftigen Finanzpolster in die Corona-Krise. Sie profitierten im vergangenen Jahr unter anderem vom Anstieg der Aktienkurse. Insgesamt legte das Vermögen der Dollar-Millionäre weltweit gegenüber dem Vorjahr um 8,6 Prozent auf 74 Billionen Dollar (65,58 Billionen Euro) zu, wie aus einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Capgemini hervorgeht. Zugleich gewann der Club der Reichen mehr Mitglieder. Welche Folgen die Corona-Krise hat, lasse sich aber aktuell schwer abschätzen. „Die Ungewissheit ist groß“, sagt Capgemini-Experte Klaus-Georg Meyer.

Rund um den Globus gab es im vergangenen Jahr 19,6 Millionen Menschen, die über ein anlagefähiges Vermögen von mehr als einer Million Dollar verfügten. Das waren 8,8 Prozent mehr als im Jahr 2018. Knapp 1 Prozent kamen auf mehr als 30 Millionen Dollar.

In Deutschland stieg die Zahl der vermögenden Privatanleger um 8,6 Prozent auf 1,47 Millionen. Ihr Vermögen aus Aktien, festverzinslichen Wertpapieren, alternativen Investments, Bargeld sowie nicht selbst genutzten Immobilien stieg um 8,8 Prozent auf rund 5,48 Billionen Dollar (4,86 Billionen Euro). Die Dollar-Millionäre hierzulande profitierten besonders von gestiegenen Kursen am Aktienmarkt und höheren Immobilienpreisen. dpa