Frankfurt/Main / Peter Altmaier kann sich Unterstützung weiterer Firmen vorstellen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kann sich vorstellen, dass der Staat sich nach der Lufthansa noch an weiteren von der Corona-Krise schwer getroffenen Unternehmen beteiligt. „Wir reden wahrscheinlich über einige dutzend Fälle“, sagte Altmaier. „In dieser sehr begrenzten Zahl der Fälle werden wir die Möglichkeiten des Wirtschaftsstabilisierungsfonds nutzen und uns gegebenenfalls auch beteiligen.“

Auch weitere strategische Beteiligungen wie die am Impfstoffhersteller Curevac sind offenbar geplant. Davon werde es aber nur „wenige“ geben. Eine staatliche Beteiligung müsse jedoch die absolute Ausnahme sein. Bei der Lufthansa würde der Staat sich offenbar nicht gegen mögliche Entlassungen sperren. Er sehe keinen Sinn darin, „dass Beamte entscheiden, welche Restrukturierungsmaßnahmen richtig oder falsch sind“. afp