Nürnberg / Starnberg hat die Nase vorn, deutsches Schlusslicht ist Görlitz.

Auf durchschnittlich 23 766 € pro Kopf schätzen Marktforscher die Kaufkraft der Bundesbürger für 2020. Laut Marktforschungsunternehmen GfK entspricht dies einer Steigerung von 2,9 Prozent pro Kopf gemessen am revidierten Wert des Vorjahres. Wie viel vom nominalen Kaufkraftzuwachs real übrig bleibt, hängt allerdings von der Entwicklung der Verbraucherpreise ab.

Bei den 401 deutschen Stadt- und Landkreisen führt wie in den Vorjahren Starnberg (Bayern) das Ranking an: 33 977 Euro stehen pro Kopf zur Verfügung – 43 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt. Den hintersten Platz belegt der sächsische Landkreis Görlitz mit einer durchschnittlichen Pro-Kopf-Kaufkraft von 18 613 Euro, was 78 Prozent des Durchschnitts entspricht. afp