Stuttgart / afp Deutsche Großunternehmen investieren aber kräftig.

Vier von fünf deutschen Großunternehmen rechnen mit einer allgemeinen Eintrübung der Wirtschaftslage bis spätestens 2022. Etliche Unternehmen haben daher einen harten Sparkurs mit Stellenstreichungen und Werksschließungen eingeschlagen, wie eine Befragung der Beratungsgesellschaft EY ergab. Doch viele der 144 befragten Konzerne tätigen gleichzeitig hohe Investitionen in neue Geschäftsfelder und Technologien.

Laut Umfrage unter Managern von Großunternehmen ist die Bereitschaft zu Fusionen oder Übernahmen vergleichsweise hoch: 65 Prozent der Unternehmen planen Zukäufe in den kommenden zwölf Monaten. „Statt den Kopf in den Sand zu stecken und auf bessere Zeiten zu hoffen, treten sie die Flucht nach vorn an und betreiben eine aktive Portfoliopolitik“, heißt es in der Studie. Dazu gehöre auch, „sich von Geschäftsfeldern zu trennen“. afp