Berlin / Dieter Keller Die gesetzliche Rente hat in den letzten Jahren deutlich an Ansehen gewonnen.

Drei Viertel der Bundesbürger halten die gesetzliche Rente für eine ideale Form der Altersvorsorge. Sie hat deutlich an Beliebtheit gewonnen: Vor fünf Jahren beurteilte nur gut die Hälfte die Rente so positiv, ergaben repräsentative Umfragen des Instituts Ipsos für die Deutsche Rentenversicherung Bund.

Damit hat sich die Rente auf Platz zwei unter den beliebtesten Formen der Altersversorgung vorgeschoben. Unangefochten die Nase vorn haben ein selbst genutztes eigenes Haus oder eine eigene Wohnung. Dies halten 79 Prozent der gut 1000 Befragten für ideal. Den Traum können sich allerdings längst nicht alle erfüllen: Nur knapp jeder Zweite wohnt in eigenen vier Wänden.

Ähnlich positiv wie die Rente wird die betriebliche Altersversorgung eingeschätzt. Auffällig stark gewonnen haben private Renten- oder Lebensversicherungen: Sie wurden jetzt von 68 Prozent genannt, vor fünf Jahren waren es 46 Prozent. Ipsos-Studienleiter Heiko Dees hält dies für erstaunlich angesichts der niedrigen Verzinsung. Ins Auge sticht zudem, dass sich die Riester-Rente nicht mehr unter den Top 10 der besten Vorsorgewege findet.

Allerdings halten nur 41 Prozent die gesetzliche Rente für sehr oder eher sicher und halb so viele für sehr oder eher unsicher. Jeder Dritte wollte sich bei dieser Frage nicht festlegen. dik