München / Firmen aus dem Ausland stehen vor hohen Hürden.

Deutsche Unternehmen stoßen bei Investitionen in China immer noch auf sehr viel höhere Hürden und Hindernisse als chinesiche Firmen in Europa. Das zeigt eine Studie des Basler-Prognos-Instituts im Auftrag der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft.

Vergleichbare Spielregeln gebe es nicht, schreiben die Autoren. Beispiele seien Investitionsverbote für bestimmte Branchen, Beteiligungsobergrenzen, der Zwang zu Gemeinschaftsunternehmen oder auferlegte Technologietransfers.

In der Studie werden drei rechtliche Faktoren dafür genannt: die „Negativliste“ für ausländische Direktinvestitionen, das Gesetz für ausländische Investitionen und die Vorschriften des „Social Credit System“ (SCS), das Bürger und Unternehmen bei Verstößen gegen eine Fülle von Verhaltensregeln mit Sanktionen und Strafen bedroht. dpa