Frankfurt/Main / dpa Der Großaktionär fordert geordnete Nachfolge.

Der Commerzbank-Großaktionär Cerberus warnt vor Schnellschüssen bei der Neubesetzung der Konzernspitze. „Das plötzliche Ausscheiden des Aufsichtsrats- und Vorstandsvorsitzenden der Commerzbank erfordert ein geordnetes Nachfolgeverfahren zur Besetzung der vakanten Positionen“, sagte ein Vertreter von Cerberus. „Zuerst muss ein neuer Aufsichtsratsvorsitzender gefunden werden, gefolgt von einem formellen, vom Aufsichtsrat geführten Prozess, um einen Nachfolger für den Vorstandsvorsitzenden zu bestimmen.“

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) muss nach der Rücktrittsankündigung von Zielke Ausschau nach einem neuen Präsidenten halten. „Wenn Martin Zielke nicht mehr Vorstandsvorsitzender der Commerzbank ist, kann er nach unseren Statuten nicht mehr Mitglied im BdB-Vorstand sein.“ dpa