Stuttgart / dpa Unternehmen aus dem Südwesten müssen im März einen Rückgang um gut 11 Prozent verkraften.

Die Corona-Pandemie hat im März deutliche Auswirkungen auf die weltweite Nachfrage nach Autos und Maschinen aus Baden-Württemberg gehabt. Während die Exporte aus dem Südwesten im ersten Quartal dieses Jahres nur leicht zurückgingen, mussten Autobranche und Maschinenbauer einen Rückgang von 11,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hinnehmen, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Das lag neben der Corona-Krise auch an der schwächeren Weltkonjunktur, hieß es bei den Statistikern.

Branchenübergreifend exportierten die Südwestunternehmen zwischen Januar und März Waren im Wert von 51,7 Mrd. €. Vor allem pharmazeutische Produkte waren gefragt – im Vergleich zum März 2019 stieg ihr Export um mehr als 55 Prozent. Ausländische Kunden vor allem aus China, Spanien und Italien schränkten ihre Einkäufe wegen der Corona-Pandemie stark ein – die Exporte nach China brachen um 4,8 Prozent ein. Italien und Spanien kauften etwa ein Fünftel weniger als im März 2019. Die Exporte in die USA hingegen, dem Hauptabnehmer von Südwestprodukten, nahmen im ersten Quartal noch um 11,2 Prozent zu.

Bundesweit sanken die Ausfuhren im Maschinenbau laut Branchenverband VDMA im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,6 Prozent. dpa