Düsseldorf / Die Kaufhauskette rechnet mit Milliardeneinbußen.

Gut ein Drittel der Warenhäuser von Galeria Karstadt Kaufhof ist nach Einschätzung der Sanierer nicht zu retten. „Von den insgesamt 172 Warenhäusern könnten am Ende im Idealfall vielleicht fast zwei Drittel weiter machen“, sagte der vorläufige Sachwalter der Warenhauskette, Frank Kebekus. Das würde die Schließung von mindestens 58 Häusern bedeuten. „Wir haben allen Beteiligten klar gemacht, dass 80 Häuser ,im Feuer’ stehen“ sagte Kebekus.

Für mehr als ein Dutzend dieser Filialen gebe es noch Hoffnung, wenn Vermieter und andere Beteiligte zu Zugeständnissen bereit seien. Andere Filialen seien dagegen nicht zu retten. Die Corona-Krise habe die Warenhauskette in eine äußerst schwierige Lage gebracht. Bis Ende 2022 könnten die Umsatzeinbußen auf bis zu 1,4 Mrd. € steigen, sagte der Generalbevollmächtigte Arndt Geiwitz. dpa