Essen / Arbeitgeber und Gewerkschaften vereinbaren Tarifvertrag.

Thyssenkrupp hat sich mit der IG Metall über den Abbau von 3000 Stellen in seinem Stahlbereich geeinigt. Ein neuer Tarifvertrag sieht vor, dass betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden sollen. Die Beschäftigungssicherung gilt bis zum 31. März 2026, wie Thyssenkrupp am Mittwoch mitteilte. Vom Stellenabbau sind 2000 Mitarbeiter in der Produktion und 1000 in der Verwaltung betroffen. Das Unternehmen hatte im Stahlbereich Ende vergangenen Jahres rund 28 000 Mitarbeiter.

Die Arbeitnehmervertreter zeigten sich mit der Vereinbarung zufrieden. Diese enthält zudem ein Sofortpaket zur Corona-Krise. Unter anderem ist die Aufstockung des Kurzarbeitergelds auf 80 Prozent vorgesehen. Zudem soll eine tariflich vereinbarte Sonderzahlung in freie Tage umgewandelt werden. Das betrifft zunächst produktionsnahe Bereiche sowie die Verwaltung. dpa