Vor wenigen Wochen gaben die Partner der Offensive „Zukunft Ostwürttemberg“ gemeinsam den Startschuss in Schwäbisch Gmünd. Rund 200 Gäste und die Schirmherrin Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut waren bei der Unterzeichnung der Erklärung „Zukunft Ostwürttemberg“ dabei. Unter der Koordination der beiden Landräte Dr. Joachim Bläse und Peter Polta sowie IHK-Hauptgeschäftsführer Thilo Rentschler werden die nächsten Schritte vorbereitet.

In den sechs Leitthemenfeldern sind im ersten Quartal 2022 Kick-off-Veranstaltungen geplant. Weitere Infos gibt es unter www.zukunft-ostwuerttemberg.de sowie die Möglichkeit für Mitmacher sich zu registrieren.

Kreative Ideen gesucht

IHK-Präsident Markus Maier und Hauptgeschäftsführer Thilo Rentschler: „Wir haben gemeinsam sechs Leitthemen formuliert und dazu passend erste Arbeitsthemen identifiziert. In diesen Zukunftsteams sollen kreative Ideen und neue Projekte entwickelt werden und bestehende regionale Initiativen intelligent verzahnt werden. Im neuen Jahr gibt es für jedes Leitthema eine erste Veranstaltung in Form einer moderierten Zukunftswerkstatt. Diese werden von externen Moderatoren begleitet und in allen sechs Leitthemen gibt es Paten aus Politik, Wirtschaft und beteiligten Institutionen, die ihr Know-how in die Offensive einbringen.“

Der Landrat des Ostalbkreises und WiRO-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Joachim Bläse: „Gemeinsam sollen innovative Antworten für Unternehmen und Beschäftigte für die großen Herausforderungen Transformation, Digitalisierung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie Demographie gefunden werden.“ Heidenheims Landrat Peter Polta ergänzt: „Wir wollen in Kooperation mit unseren Partnern Modellregion für die digitale und nachhaltige Transformation werden und mit gutem Beispiel vorangehen.“ Die sechs Leitthemen sind: Technologie und Innovation, Beschäftigung und Qualifizierung, Infrastruktur, Mobilität und Energiewende, Nachhaltigkeit & Klimaschutz, Start-up und Geschäftsmodelle sowie Standortmarketing und Standortentwicklung.

Suche nach Mitwirkenden

In allen Themenfeldern werden nun Mitmacher gesucht. Gesucht sind Fachleute aus Unternehmen, Verbänden, Institutionen, der öffentlichen Verwaltung sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen, welche die Zukunft Ostwürttembergs mitgestalten wollen. Angedacht sind unterschiedliche Phasen, welche die Offensive Zukunft Ostwürttemberg durchlaufen soll. Phase 1: Workshops in den sechs Leitthemen (Februar-März), Phase 2: Ideen und Projekte initiieren (April bis Juni), Phase 3: Erproben –Vernetzen – Öffentlich machen (Juli bis November), Phase 4: Verstetigen – Verfeinern - Umsetzen (ab 2023), Phase 5: Evaluation (ab 2024).

Aufruf zur Teilnahme

Die beiden Landräte Dr. Joachim Bläse und Peter Polta sowie das IHK-Präsidium rufen im Namen aller Partner dazu auf, mitzumachen: „Wir wollen gemeinsam mit allen Interessierten die 656-jährige Erfolgsgeschichte der dynamischen und erfolgreichen Industrieregion Ostwürttemberg in die Zukunft fortschreiben.“ Informationen: www.zukunft-ostwuerttemberg.de. Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich für die Themenfelder zu registrieren und für den Newsletter anzumelden.