Das Welcome Center Ostwürttemberg begrüßte zusammen mit den Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg und der Hochschule Aalen insgesamt 29 internationale Fachkräfte und sieben Unternehmen zum zweiten Online-Speed-Dating.

In kurzen, fünfminütigen Einzelgesprächen konnten sich die Teilnehmer regionalen Unternehmen vorstellen, die alle dringend nach qualifizierten Fachkräften suchen. Und das offensichtlich mit Erfolg: „Ich hatte insgesamt sechs Gespräche, und alle waren ein Volltreffer“, erklärte Viktor Zimmermann, Leiter der Unternehmensentwicklung in der Firma DIADA GmbH in Westhausen.

Mit Interviews zufrieden

Und auch die anderen sechs Unternehmensvertreter waren mit ihren Interviews sehr zufrieden. Insgesamt kam es zu knapp 60 Gesprächen an einem Nachmittag. Viele Teilnehmer wurden nach den Interviews aufgefordert, ihre Bewerbungsunterlagen einzureichen.

Aktive Vorbereitung

Damit die Teilnehmer gut vorbereitet in derlei Interviews gehen, dafür sorgte das Welcome Center Ostwürttemberg vor dem Event mit Workshops, wie dem Bewerbungstraining und dem Vorstellungsgesprächstraining. Hier lernten die Teilnehmer, wie man eine Bewerbung verfasst und wie man sich auf das kurze Interview vorbereiten kann. Organisiert wird das Speed-Dating in Kooperation mit den Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg und der Hochschule Aalen. Zukünftig soll das Speed-Dating Event zwei Mal im Jahr stattfinden. Das nächste Speed-Dating ist für November 2021 geplant.

Unternehmen aktiv unterstützen

Das Welcome Center Ostwürttemberg unterstützt Unternehmen, die internationale Fachkräfte beschäftigen möchten sowie die internationalen Fachkräfte selbst bei allen Fragen rund um Leben und Arbeiten in Ostwürttemberg. Unter dem Slogan „Willkommen im Raum der Talente und Patente“ bietet es Erstberatungen und Unterstützung bei der erfolgreichen sozialen und beruflichen Integration der Fachkräfte.

Das Welcome Center Ostwürttemberg wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Der Ostalbkreis sowie die Städte Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd unterstützen das Projekt mit einem jährlichen zusätzlichen Beitrag.