Steinheim / HZ Bei einem Firmenbesuch informierten sich die Steinheimer CDU und Abgeordneter Roderich Kiesewetter über Sigma Aldrich.

Auf Initiative der Steinheimer CDU besuchte der CDU-Vorstand Steinheim zusammen mit MdB Roderich Kiesewetter und den beiden stellvertretenden Bürgermeistern Walter Kraft und Guido Rieberger sowie Stefan Kirchknopf vom Arbeitnehmerblock die Firma Sigma Aldrich im Steinheimer Gewerbegebiet. Seit der Zugehörigkeit zur Merck-Gruppe steht für die rund 200 Mitarbeiter in den nächsten Jahren eine Verlegung des Standortes nach Schnelldorf bevor. Sigma Aldrich ist ein Teil der Gemeinde, ein wichtiger Partner für viele lokale Firmen und auch Steuerzahler für Steinheim. Viele Steinheimer sind dort beschäftigt. Ein Wegzug dieser seit über sechzig Jahren in Steinheim angesiedelten Firma wäre ein herber Verlust für die Gemeinde.

Die Gruppe um MdB Kiesewetter wurde von Dr. Bernd Krüger zu den Gründen dieser Unternehmensentscheidung und dem derzeitigen Stand detailliert informiert. Die Gemeindevertreter interessierten sich intensiv über die Zukunft der Firma und der Mitarbeiter am Standort in Steinheim. Es wurde gefragt wie die Gemeinde noch unterstützen kann um den Standort zu halten. Momentan ist die Verlegung nach Schnelldorf für das Jahr 2022 geplant. Bis dahin wird am Standort wie gewohnt gearbeitet und auch neue Auszubildende werden ihre Ausbildung abschließen können.

Bei einer Betriebsbesichtigung konnte sich die Gruppe über die hohe Leistungsfähigkeit des Unternehmens, der Menschen, die positive Stimmung und Betriebsklima ein Bild machen.

Dr. Bernd Krüger freute sich über die Wertschätzung, die das Unternehmen und die Mitarbeiter durch diesen Besuch erfahren durften. Von der Unternehmensleitung wurde auch die sehr gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Gemeinde und insbesondere der Freiwilligen Feuerwehr gelobt. Diese war erst kurz vorher noch zu einem kleinen Einsatz vor Ort.