Heidenheim / hz Der Konzern zahlt 319 Millionen Euro für den Anbieter BTG.

Voith und Spectris haben einen Vertrag über den Kauf von BTG für einen Gesamtbetrag von 319 Millionen Euro unterzeichnet. BTG ist ein globaler Anbieter von integrierten Prozesslösungen für die Zellstoff- und Papierindustrie. Der Abschluss der Transaktion wird voraussichtlich für Ende des vierten Quartals 2019 erwartet, unter dem Vorbehalt, dass alle behördlichen Genehmigungen erteilt werden und weitere übliche Bedingungen erfüllt sind.

„Mit BTG baut Voith seine Wettbewerbsposition als Komplett-Anbieter für die Papierindustrie in den Bereichen Verbrauchsmaterialien, Instrumente, Dienstleistungen und Software aus. BTG und Voith verfügen gemeinsam über rund 250 Jahre technologische Erfahrung für die globale Papierindustrie“, sagt Dr. Toralf Haag, Vorsitzender der Geschäftsführung der Voith Group.

Zum Portfolio von BTG gehören Rakelbetten und Rakelstäbe für Film- und Leimpressen, Keramik- und Cermetklingen im Hochleistungsbereich sowie Sensoren und Messinstrumente. “Wir freuen uns über diese Chance. Voith ist in der Papierindustrie sehr angesehen und unsere Portfolios ergänzen sich hervorragend“, sagt Rob Crossman, Hauptgeschäftsführer von BTG. Das Unternehmen wurde 1921 in Schweden gegründet und hat heute seinen Hauptsitz in Éclépens in der Schweiz. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 600 Mitarbeiter.