Heidenheim / hz Mehr als 50 000 Demonstranten, darunter 200 aus Heidenheim, setzen in Berlin ein Zeichen für eine gerechte Transformation.

Am Wochenende reisten mehr als 50 000 Menschen aus ganz Deutschland nach Berlin und beteiligten sich an einer Großkundgebung der IG Metall unter dem Motto „Fair-Wandel“ vor dem Brandenburger Tor. Dabei waren auch knapp 200 Mitglieder der IG Metall Heidenheim. Diese hatten sich schon in der Nacht auf den Weg gemacht, um mittags in Berlin die Forderung der IG Metall für einen fairen ökologischen und technischen Wandel der Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen.

Gewerkschaft fordert von Unternehmen Innovation

„Die Teilnehmer erwarten von Politik und Arbeitgebern, dass der digitale und ökologische Wandel den Beschäftigten Chancen auf gute Arbeit gibt. Die Transformation muss sozial, ökologisch und demokratisch gestaltet werden. Dafür hat diese Kundgebung ein kraftvolles Zeichen gesetzt“, sagte Jörg Hofmann, Vorsitzender der IG Metall.

Die IG Metall erwarte auch, dass die Mobilitäts- und Energiewende erfolgreich umgesetzt werde. Von den Unternehmen forderte Hofmann Investitionen in neue Produkte und Geschäftsmodelle und die Sicherung von Standorten.

Auf der Kundgebung #FairWandel sprachen neben Jörg Hofmann auch Jasmin Gebhardt, Vertreterin der Jungen IG Metall, und andere Vertreter der Zivilgesellschaft wie Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), und Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie. Damit wird deutlich, wie offen und umfassend der gesellschaftliche Dialog zur sozialen Transformation von der IG Metall geführt wird.