Osram behauptet sich trotz Corona-Krise und Rezession in vielen Märkten weiter stark, dank entschiedenen Krisenmanagements und umfangreicher Maßnahmen. Auf Basis vorläufiger Zahlen erreichte das Hightech-Unternehmen einen Umsatz auf vergleichbarem Vorjahresniveau von 840 Millionen Euro. „Die konsequenten Maßnahmen, die wir schon mit den ersten Krisenanzeichen gestartet haben, schlagen sich klar in unserem positiven Geschäftsverlauf nieder. Sie zeigen, dass wir zur richtigen Zeit und mit der nötigen Konsequenz gehandelt haben“, sagte Olaf Berlien, Vorstandsvorsitzender der Osram Licht AG. „Wir sind überzeugt, dass uns dieses entschiedene Handeln gestärkt aus der Krise hervorgehen lässt.“

Besser im Wettbewerb

Mit den Initiativen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit kommt Osram weiter gut voran. Das gesteckte Ziel von 300 Millionen Euro an Einsparungen aus den verschiedenen Osram-Performance-Programmen, ursprünglich für 2022 angepeilt, wird damit bereits im laufenden Geschäftsjahr erreicht.

Der globale Krisenplan und die örtlichen Hygiene- und Betriebskonzepte zur Vermeidung von Ansteckungen mit dem Coronavirus bewähren sich bei Osram. Die umfangreichen Maßnahmen des Krisenteams sind weiterhin sehr erfolgreich. In 57 Ländern und 22 Fertigungswerken gab es bislang so gut wie keine Ansteckung am Arbeitsplatz.

Osram leistet seinerseits einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung auch durch eine Erweiterung seines Produktportfolios. Das Unternehmen präsentierte kürzlich verschiedene neue Produkte auf UVC-Licht-Basis, mit traditioneller sowie ganz neu LED-Technologie, die zur Entkeimung von Luft, Wasser und Oberflächen eingesetzt werden können.

Umsatz deutlich erhöht

Für das laufende Geschäftsjahr hebt der Osram-Vorstand aufgrund der gegenwärtigen Entwicklungen seine Prognose an: Der Umsatz wird demnach auf vergleichbarer Basis um zehn bis 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen. Bisher war das Unternehmen von einem vergleichbaren Umsatzplus von sechs bis zehn Prozent ausgegangen. Die bereinigte EBITDA-Marge wird nun zwischen zwölf und 15 Prozent erwartet; bisher waren es neun bis elf Prozent. War Osram bisher für das aktuelle Geschäftsjahr von einem Free Cash Flow ausgegangen, der ausgeglichen oder im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen sollte, so wird nun mit einem Wert zwischen 70 Millionen bis 130 Millionen Euro gerechnet. Diese Prognose steht unter dem Vorbehalt, dass sich die Corona-Krise und ihre Bekämpfung nicht wesentlich auf das Osram-Geschäft und die Lieferketten auswirken.

Die detaillierten Quartalsergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2021 wird Osram am 9. Februar vorlegen.

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