Ulm / pm In der Coronazeit ist die Nachfrage nach Gartenbedarf gestiegen. Entsprechend gut sehen die aktuellen Umsatzzahlen für Gardena aus.

Im ersten Halbjahr 2020 hat die Gardena Division ihren Umsatz auf 631 Millionen Euro steigern können im Vergleich zu 569 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Trotz der besonderen Umstände aufgrund der Corona-Pandemie konnte Gardena vor allem von der gesteigerten Verbrauchernachfrage nach Gartenbedarf profitieren. Der Wachstumskurs der Ulmer Gartenmarke setzt sich somit ungebrochen fort. Im gesamten Geschäftsjahr 2019 hatte Gardena einen Umsatz von 790 Millionen Euro erzielt.

Stark in der Corona-Krise

„Das Jahr hat mit besonderen Herausforderungen begonnen, aber wir sind bislang gestärkt aus dieser Zeit hervorgegangen. Das gute Halbjahresergebnis bietet uns nun die Chance, neue Investitionen zu tätigen und unsere Marke weiter zu stärken“, sagt Pär Åström, President der Gardena Division innerhalb der Husqvarna Group. Die Husqvarna Group beschäftigt in Deutschland aktuell rund 1950 Mitarbeitende an den Standorten Ulm, Heuchlingen, Niederstotzingen und Laichingen. Dies sind 90 Beschäftigte mehr als noch zum Jahreswechsel. Neueinstellungen fanden vor allem in den operativen Bereichen von Logistik und Produktion statt.

Erweiterung in Heuchlingen

Angesichts des fortgesetzten Wachstums baut Gardena seine Kapazitäten weiter aus und investiert in seine Standorte. Größte Einzelmaßnahme in diesem Zusammenhang ist die Erweiterung des Werks Heuchlingen.

Der Spatenstich hatte bereits im November des vergangenen Jahres stattgefunden. Das Bauvorhaben macht gute Fortschritte und ist im Plan. Die Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus soll noch in diesem Jahr erfolgen. Aber auch an den übrigen Standorten erfolgen Investitionen. In Summe belaufen sie sich an den deutschen Standorten auf 32 Millionen Euro.

Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus ist für September 2020 geplant.

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