Antragsvoraussetzung ist ein Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzzeitraum 2019. Der maximale Fördersatz der förderfähigen Fixkosten beträgt 90 Prozent bei einem Umsatzrückgang von über 70 Prozent. Die förderfähigen Kostenpositionen bleiben weitgehend unverändert. Jedoch sind Kostenpositionen wie Modernisierungs- oder Renovierungsausgaben künftig keine förderfähigen Kostenpositionen mehr.

Von Schließung betroffen?

Zusätzlich zur Fixkostenerstattung erhalten Unternehmen im Rahmen der Überbrückungshilfe IV, die im Rahmen der Corona- Pandemie besonders schwer und von Schließungen betroffen sind, einen zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss. Dadurch erhalten insbesondere Unternehmen, die von der Absage von Advents- und Weihnachtsmärkten betroffen sind – etwa Schausteller, Marktleute und private Veranstalter – eine erweiterte Förderung.

Weiter Hilfe für Soloselbstständige

Ebenfalls fortgeführt wird die bewährte Neustarthilfe für Soloselbstständige. Mit der Neustarthilfe 2022 können Soloselbstständige weiterhin pro Monat bis zu 1500 Euro an direkten Zuschüssen erhalten, insgesamt für den verlängerten Förderzeitraum also bis zu 4500 Euro.

Die IHK weist darauf hin, dass die genauen Rahmenbedingungen zur Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe 2022 noch nicht final feststehen.

Für die Überbrückungshilfe III Plus, die Neustarthilfe für Soloselbstständige sowie den Tilgungszuschuss Corona II wurden die Antragsfristen bis zum 31. März 2022 verlängert. Bis zu diesem Termin können Anträge für den Förderzeitraum Oktober bis Dezember 2021 gestellt werden.

Informationen zu diesen Corona-Hilfsprogrammen stehen im Internet unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Seitennummer 4944674, oder sind telefonisch unter 07321.324-0 zu erfahren.

Landkreis Heidenheim