Für seine moderne und auf Innovation ausgerichtete Mitarbeiterführung wurde Prof. Dr. Michael Kaschke, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Zeiss-Gruppe bis Mitte dieses Jahres, mit dem 7. German Leadership Award ausgezeichnet. Zum siebten Mal in Folge haben junge Manager – die Alumni des Collège des Ingénieurs – einen Preisträger vorgeschlagen, den Sie als Vorbild sehen.

Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt davon, wie Michael Kaschke wissenschaftlich-technische Exzellenz, Leadership und Changement perfekt miteinander verbunden hat. Das mache ihn zu einem großen Vorbild und zu einer Inspiration, so Lars Wagner, Vorsitzender der Jury des GLA und

Technik Vorstand bei MTU Aero Engines AG. In seiner Laudatio betonte Wagner, dass der Name Michael Kaschke seit 28 Jahren untrennbar mit der Carl Zeiss AG verbunden sei. 1992 als wissenschaftlicher Mitarbeiter gestartet, habe ihn sein Weg in dem Optik-und heutigen Halbleiterkonzern unabänderlich nach oben geführt.

Preis für „modernen Leader“

„Durch die enge Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft hat Prof. Dr. Michael Kaschke die Carl Zeiss AG zu dem gemacht, was sie heute ist: ein renommierter, weltweit aufgestellter, hochinnovativer und erfolgreicher Stiftungskonzern.“, lobte Jury-
Vorsitzender Wagner.

Der Vorsitzender des German Leadership Award, Prof. Hans-Peter Mengele, betonte den Vor-bildcharakter des Preisträgers: „Mit Prof. Dr. Kaschke haben wir einen modernen Leader, der es beispielhaft geschafft hat, für Innovation und Wandel zu sorgen und dabei Sinn zu stiften, zu inspirieren und Kreativität zu fördern. Er ist ein Vorbild und solche Vorbilder brauchen wir gerade in schwierigen Zeiten.“

Kaschke bedankte sich in seiner Rede und hob hervor, dass Führung auch ein persönlicher Lernprozess sei. „Vieles entsteht aus der Aufgabenstellung heraus. Führungsprinzipien müssen selbst erarbeitet, angewandt, regelmäßig überprüft und gegebenenfalls adjustiert werden.