Die Varta AG blickt auf ein Jahr mit historischen Geschäftsergebnissen zurück. Der Umsatz konnte organisch um 50 Prozent, insgesamt sogar um 140 Prozent gesteigert werden. In diesem Zusammenhang konnte das bereinigte Ebitda (Gewinn ohne Berücksichtigung von Zinsen, Steuern, Abschreibungen und sonstigen Finanzierungsaufwendungen) um rund 150 Millionen Euro verbessert werden. Die im vergangenen Jahr bereits zweimal angehobene Prognose konnte nochmals übertroffen werden.

Auch für das laufende Geschäftsjahr ist das Technologieunternehmen sehr zuversichtlich. Ende des Jahres wird am Standort Ellwangen zudem eine neue hochleistungsfähige Lithium-Ionen-Rundzelle auf einer Pilotlinie produziert werden. Diese Zelle bietet Vorteile für die Entwicklung für Anwendungen wie Power-Tools, kann aber auch bei Konzepten im Automotive-Bereich zum Einsatz kommen.

Erfolge noch einmal übertroffen

Vorstandsvorsitzender Herbert Schein: „Wir sind stolz auf ein historisches Geschäftsjahr – das bisher beste in den 135 Jahren unserer Unternehmensgeschichte. Alle Geschäftsbereiche haben im Vergleich zum Vorjahr ihre Erfolge noch einmal übertroffen. Wir werden auch in diesem Jahr unseren Wachstumskurs fortsetzen.“ Finanzvorstand Armin Hessenberger: „Die Varta AG weist eine Eigenkapitalquote von 44 Prozent auf und startet nach einem massiven Investitionsprogramm praktisch schuldenfrei in das Jahr 2021.“

Das mit Abstand stärkste Umsatzwachstum wird weiter bei den wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Zellen für Hightech-Consumerprodukte erzielt.  Das Unternehmen sieht sich auch angesichts der weltweit anhaltenden COVID-19-Pandemie sehr gut aufgestellt.

Die Produktion an den eigenen Standorten läuft seit Beginn der Pandemie ohne Unterbrechungen, Auswirkungen auf die Lieferketten gab es nicht. Der Konzern mit Hauptstandort in Ellwangen beschäftigt derzeit rund 4800 Mitarbeiter.