An der Grenze zur Schweiz

Zoll findet zwölf Kilogramm Kokain in Reserverad

Ein junger Mann will mit seinem Auto von Deutschland in die Schweiz fahren und gerät in eine Stichprobenkontrolle des Zolls. Dabei hatten die Beamten offenbar den richtigen Riecher.

Ein Spürhund des Zolls hat bei der Kontrolle eines Autos an der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz zwölf Kilogramm Kokain entdeckt. Einsatzkräfte hatten das Auto Mitte Juli im Rahmen einer Stichprobe kontrolliert, wie der Zoll mitteilte. Weil ein Drogenschnelltest im Innenraum auf Kokain anschlug, wurde das Fahrzeug eines 28-Jährigen genauer durchsucht. Dabei fiel den Zollbeamten ein auffällig schweres Reserverad auf. Ein Drogenspürhund schlug daran direkt an.

In dem Rad entdeckten die Beamten mehrere kleinere Packungen mit insgesamt mehr als zwölf Kilogramm Kokain. Der Fahrer wurde noch vor Ort festgenommen und befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.