Im Streit um eine angefochtene Delegiertenwahl bei der SPD Pforzheim ist nun das Bundesschiedsgericht am Zug. Das Gremium soll entscheiden, ob die Wahl vom 27. Juli wiederholt werden muss oder nicht. Sie war von Stadtrat Uwe Hück angefochten worden. Aus formalen Gründen hat dann die Landesschiedskommission die Anfechtung verworfen, die Berufung zum Bundesschiedsgericht wurde jedoch zugelassen. Die Delegierten sollen die Kandidaten nominieren, die für Pforzheim in den Bundestag und Landtag sollen. Doch in der Pforzheimer SPD gibt es seit Monaten Streit: Die einen unterstützen Politneuling Uwe Hück, die anderen wollen ihn nicht im Landtag sehen. Anhänger Hücks hatten sich bei der Delegiertenwahl Ende Juli aber kaum durchgesetzt. dpa