Stuttgart / Axel Habermehl Kultusministerin Eisenmann will eine Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht an den Schulen.

Unterricht im Schichtbetrieb: Die Schulen im Land sollen Pläne erarbeiten, um nach den Pfingstferien in einem rollierenden System allen Schülern Präsenzunterricht zu erteilen. Das kündigte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) gestern an.

Geplant sei eine Mischung aus Präsenzphasen und Heimunterricht. Beides solle „verzahnt werden“. Zudem sind die Schulen aufgerufen, für Schüler aller Jahrgangsstufen, die zuletzt nicht erreicht wurden, Lerngruppen vor Ort einzurichten. Auch die Notbetreuung für Kinder der Klassen 1 bis 7 solle weiterlaufen.

Seit dieser Woche haben Jugendliche, die vor Prüfungen stehen, wieder eingeschränkten Präsenzunterricht. Ab 18. Mai sollen dann die Viertklässler anfangen, an weiterführenden Schulen weitere Stufen. Die genauen Abläufe sollen die Schulen  organisieren.

Nach Pfingsten soll dann ein wöchentlich wechselnder Schichtbetrieb für alle Jahrgangsstufen starten: An Grundschulen sollen in einer Woche Erst- und Drittklässler kommen, in der nächsten Woche die Zweit- und Viertklässler. Für weiterführende Schulen sieht der Rhythmus so aus: Die schon gestarteten Prüflinge bleiben dauerhaft vor Ort. Im wöchentlichen Wechsel gesellen sich die Klassen fünf und sechs, dann sieben und acht, schließlich neun und zehn dazu. Wer gerade nicht an der Schule ist, bekommt Fernunterricht.

Axel Habermehl