Mit 16 Jahren und drei Tagen hat Linus Güther vom 1. FC Union Berlin Bundesliga-Geschichte geschrieben. Das Offensivtalent wurde im Spiel beim 1. FC Heidenheim eingewechselt und ist dadurch der zweitjüngste Spieler der Bundesliga-Historie. Nur der frühere Dortmunder Youssoufa Moukoko war mit 16 Jahren und einem Tag noch jünger. Güther, der erst seit dieser Woche spielberechtigt ist, kam in der 84. Minute in die Partie.
«Ich bin mir relativ sicher, dass wir den Jungen nicht aufhalten werden», hatte Coach Steffen Baumgart vor dem Spiel erklärt. Union galt lange nicht als Verein, der auf die Jugend setzt. Die Premiere des U16-Nationalspielers gilt beim Club aus der Hauptstadt nun als Bestätigung für den eingeschlagenen Weg, mehr auf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zu bauen.

