Fußball-Bundesliga

Tor des Jahres? Kwasniok feiert Ache als «König der Lüfte»

Der 1. FC Köln erkämpft sich gegen formstarke Hoffenheimer einen Punkt. Den Grundstein dafür legt auch ein spektakuläres Tor von Ragnar Ache. Das beeindruckt seinen Trainer.

Mit seinem spektakulären Fallrückzieher bewirbt sich Kölns Ragnar Ache um das Tor des Jahres. Für seinen Trainer hat der Stürmer die Wahl schon gewonnen. «Ich glaube, es geht dieses Jahr bei der Wahl zum Tor des Jahres nur noch um Platz zwei», scherzte Lukas Kwasniok nach dem 2:2 gegen die TSG 1899 Hoffenheim. In der 15. Minute hatte Ache mit seinem Traumtor für das frühe 1:0 für den FC gesorgt und konnte es danach selbst kaum glauben. 

«Ich habe nicht viel nachgedacht, mein Körper hat sich von selber bewegt. Geht der Ball einen Meter daneben, lacht das ganze Stadion. Es ist immer ein 50:50-Ding. Entweder hat man so einen Tag, oder man hat ihn nicht», sagte Ache über seinen Treffer. «Mein Körper hat einfach reagiert und der Ball geht rein, das ist schwer zu erklären. Ich kann es selber noch nicht richtig glauben, es ging alles so schnell», sagte der 27-Jährige. 

Köln-Coach: Nicht der richtige Tag, um über El Mala zu sprechen

Nach dem Traumtor rückte für Trainer Kwasniok auch Shootingstar Said El Mala, der immerhin zum 2:2 Ausgleich traf, zumindest für den Moment in den Hintergrund: «Heute ist nicht der richtige Tag, um über Said zu sprechen. Ich hab' jeden Tag das Vergnügen, mich zu dem Thema zu äußern. Aber wenn jemand so ein Tor macht wie Ragnar Ache, dann würde ich einfach überall gerne die Headline lesen: König der Lüfte», sagte der 44-Jährige.