Australian-Open-Siegerin Jelena Rybakina spielt beim Tennis-Turnier in Stuttgart um den Halbfinaleinzug. Nach einem Freilos in der ersten Runde zog die Topgesetzte aus Kasachstan dank eines 6:3, 6:4 gegen Diana Schnaider aus Russland souverän ins Viertelfinale ein.
«Ich bin glücklich über den Sieg. Es gibt aber immer noch Dinge, die ich verbessern kann», sagte die 26-Jährige selbstkritisch. Bei eigenem Aufschlag hatte die stets ruhig und kontrolliert auftretende Weltranglisten-Zweite auf dem schnellen Sandplatz dominiert und keine Zweifel aufkommen lassen. Jeweils ein Break in beiden Sätzen reichte ihr zum verdienten Weiterkommen.
Am Freitag bekommt sie es jetzt mit der früheren US-Open-Finalistin Leylah Fernandez aus Kanada oder der Türkin Zeynep Sönmez zu tun.
Rybakina jagt zweiten Stuttgart-Titel
Nach der kurzfristigen, verletzungsbedingten Absage der belarussischen Weltranglisten-Ersten Aryna Sabalenka ist Rybakina in der Porsche Arena Topfavoritin auf den Titel. 2024 hatte sie das Turnier bereits gewonnen. Die Lettin Jelena Ostapenko hatte im vergangenen Jahr den Titel gefeiert, schied diesmal aber in der ersten Runde aus.
Wie 2023, 2024 und 2025 steigt das Viertelfinale des hochklassig besetzten Hallen-Turniers angesichts der Flaute im deutschen Frauen-Tennis wenig überraschend ohne deutsche Beteiligung. Aus einem deutschen Quintett hatten es Laura Siegemund und Eva Lys ins Achtelfinale geschafft, dort aber Überraschungen klar verpasst.

