Europa League

«Sehr besonders»: Freiburg will erstmals ins Viertelfinale

Zweimal schied der SC Freiburg in der Europa League im Achtelfinale aus. Nun will der Bundesligist gegen Genk zum ersten Mal die Runde der letzten Acht erreichen - und damit etwas «Historisches».

Der SC Freiburg ist zuversichtlich, erstmals in einem europäischen Fußball-Wettbewerb die Runde der letzten Acht zu erreichen. «Die Chance, ins Viertelfinale einzuziehen, ist natürlich groß», sagte Rechtsverteidiger Philipp Treu vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League bei KRC Genk in Belgien (Donnerstag, 21.00 Uhr/RTL). Trainer Julian Schuster ergänzte: «Wir haben die Motivation und den Ehrgeiz, dieses Historische zu erreichen.» Das wäre dann schon «sehr besonders».

Um als Grundlage vor dem Rückspiel eine Woche später in Freiburg ein gutes Ergebnis zu erzielen, sollte der Sport-Club allerdings seine Auswärtsschwäche ablegen. In dieser Saison gelangen ihm in der Bundesliga bisher nur zwei Siege in der Fremde, in der Ligaphase der Europa League nur einer. Dort qualifizierten sich die Breisgauer als Tabellensiebter direkt für das Achtelfinale. Genk nahm den Umweg über die Playoffs, dort schaltete das Team Dinamo Zagreb aus.

Eggestein fehlt wegen Rotsperre

Den Freiburgern stehen bis auf den noch angeschlagenen Innenverteidiger Max Rosenfelder und den rotgesperrten Maximilian Eggestein alle Profis zur Verfügung. Für Eggestein könnte auf der Doppel-Sechs Patrick Osterhage zum Zug kommen. 

Schuster warnte derweil vor der spielerischen Stärke von Genk, das in der Jupiler Pro League aktuell Tabellenachter ist - genau wie Freiburg in der Bundesliga. Der KRC habe eine Mannschaft, die sich über Ballbesitz definiere und in der Offensive sehr viel Qualität habe, meinte der 40-Jährige.