Das Land hat 2019 mit knapp einer Milliarde Euro einen Spitzenbetrag in Bau und Erhalt seiner Gebäude gesteckt. Das geht aus dem neuesten Geschäftsbericht der Staatlichen Vermögens- und Hochbauverwaltung hervor.  In der Corona-Pandemie sollen solche Investitionen die Konjunktur weiterhin stützen. Die größten Probleme derzeit: Fachkräftemangel, überlastete Planer und Baupreissteigerungen.

„Vorneweg möchte ich betonen, dass wir auch in Zeiten von Corona investieren und die Bauarbeiten weiterliefen“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett (Grüne). Bis Ende Juli wurden dieses Jahr 527,7 Millionen Euro in Baumaßnahmen investiert, neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 2019 hatten die Ausgaben mit rund 957 Millionen Euro einen Jahreshöchstwert erreicht. Es war die fünfte Steigerung in Folge, wie Splett bei der Präsentation des Geschäftsberichtes erklärte. Das Land habe damit sein Ziel von einer Milliarde Euro pro Jahr beinahe erreicht.

Der Ausgaben-Schwerpunkt lag 2019 mit mehr als 424 Millionen Euro auf der Sanierung der insgesamt knapp 8000 Landesgebäude. Der Unterhalt schlug mit von 391 Millionen Euro zu Buche, in Neubaumaßnahmen flossen rund 142 Millionen Euro. Im Rahmen der Klimaschutzbemühungen des Landes wurde aber auch Geld für den Ausbau der Photovoltaik, für mehr Biodiversität oder den Ankauf von Moorflächen ausgegeben. jsz