Kinder im Kindergartenalter, die in Betreuungseinrichungen mit Gleichaltrigen zusammenkommen, fangen sich schnell mal eben eine Erkältung ein. Grundsätzlich nicht schlimm – und häufig schicken Eltern ihre Kinder trotz leichter Symptome dann noch in den Kindergarten oder in die Kita.

In Baden-Württemberg ist das jetzt allerdings verboten: Das Kulturministerium hat die Verordnung für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen unter Pandemiebedingungen aktualisiert, die bereits seit dem 1. Juli gelten. Die Änderungen treten ab dem 6. August in Kraft.

Betreuungsverbot für Kinder

Kinder, die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweisen, müssen künftig Zuhause bleiben. Zu den typischen Symptomen einer Covid-19-Erkrankung gehören laut der Verordnung Husten, Fieber, Halsschmerzen, Geruchs- und Geschmacksstörungen. Weist ein Kind eines dieser Zeichen auf, wird es von der Teilnahme am Betrieb der Betreuungseinrichtung ausgeschlossen.

Kinder, denen die Teilnahme am Betrieb durch die Einrichtung oder Tagespflegestelle noch nicht wieder gestattet wurde, unterliegen einem Betretungsverbot. Die Erziehungsberechtigten haben für die Beachtung der Betretungsverbote zu sorgen.

Kreis Heidenheim