Nach den zuletzt durchwachsenen Leistungen will der SC Freiburg das Rückspiel im Achtelfinale der Europa League mit Härte und Leidenschaft angehen. Der Fußball-Bundesligist braucht nach dem 0:1 im Hinspiel beim KRC Genk am Donnerstag (18.45 Uhr/RTL+) einen Sieg mit zwei Toren Unterschied, um erstmals ins Viertelfinale des Wettbewerbs einzuziehen.
Damit würde der Sport-Club etwas «Geschichtliches» schaffen, sagte Trainer Julian Schuster. «Man muss keinen in so einer Situation zusätzlich motivieren. Das sind Spiele, die man in seiner Karriere nicht so oft spielen darf.» Er spüre, «dass die Vorfreude riesig ist». Dennoch forderte Schuster seine Mannschaft dazu auf, «in den Zweikämpfen die nötige Härte zu haben. Darum geht es.»
«Gibt uns Sicherheit»: Eggestein nach Rotsperre zurück
Er sei «zuversichtlich, dass wir zu Hause den Rückstand, den es faktisch gibt, wettmachen», erklärte Patrick Osterhage, der wohl an der Seite von Maximilian Eggestein die Doppelsechs vor der Abwehr bilden wird. Eggestein fehlte in Genk wegen einer Rotsperre, soll den seit vier Pflichtspielen sieglosen Sport-Club nun aber zum Erfolg führen. «Er gibt uns natürlich auch eine Sicherheit», meinte Osterhage.
Neben der Mannschaft nahm Schuster auch die Fans mit in die Verantwortung. Es sei sehr wichtig, «dass diejenigen, die im Stadion sind, genügend Energie reinbringen», betonte der 40-Jährige. Mit dieser Leidenschaft auch auf den Tribünen könne das Weiterkommen gelingen.
Ein kleiner Vorteil für Freiburg könnte sein, dass Genk der gelbgesperrte Zakaria El Ouahdi fehlt. Er gilt als einer der besten Rechtsverteidiger der belgischen Liga und erzielte im Hinspiel den 1:0-Siegtreffer für den KRC.

