Baden-Württemberg unternimmt für den Bau von Sozialwohnungen nach Ansicht des Deutschen Mieterbundes immer noch viel zu wenig. Zwar habe der Neubau 2019 um 50 Prozent auf 2083 Wohnungen zugelegt. Bezogen auf die Einwohnerzahl liege das Land im Bundesvergleich aber immer noch auf einem der letzten Plätze, kritisierte der Landesvorsitzende des Deutschen Mieterbundes, Rolf Gaßmann.

Baden-Württemberg solle sich ein Beispiel an Hamburg nehmen. Dort seien im vergangenen Jahr 1869 Sozialwohnungen pro eine Millionen Einwohner gefördert worden, im Südwesten 188. Baden-Württemberg verfügt laut einer Auskunft des Bundesinnenministeriums Ende 2019 über rund 55 300 Sozialwohnungen. Den Bedarf gibt der Mieterbund mit 500 000 Wohnungen an. dpa