Die Herren des Mannheimer HC haben ihren vierten Hallenhockey-Titel verpasst. Der Südzweite der Bundesliga-Vorrunde verlor das Finale in Frankfurt/Main mit 4:5 (1:3) gegen den Uhlenhorster HC. Den Siegtreffer für den UHC besorgte vor 4112 Zuschauern Constantin Staib in der 58. Minute.
Zuvor hatte der MHC einen 2:4-Rückstand durch einen Doppelpack von Tim Seagon und Luis Holste (57.) noch ausgeglichen. Jan Wentscher (6.) hatte vorher zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich getroffen, ehe Peer Hinrichs (37.) auf 2:3 verkürzte. Letztmals Meister waren die Nordbadener 2024.
«Man darf natürlich nicht so in Rückstand geraten. Aber wir wussten, dass wir zurückkommen können», sagte Mannheims Nationalspieler Holste. «Wir haben alles auf dem Platz gelassen und können uns nichts vorwerfen.»
MHC-Damen und TSVMH-Herren verlieren im Halbfinale
In den Halbfinal-Duellen am Samstag hatte der MHC nach einem 5:5 in der regulären Spielzeit mit 1:0 im Penaltyschießen gegen Uhlenhorst Mülheim gewonnen. Südchampion TSV Mannheim Hockey verlor hingegen nach einem 3:3 nach 60 Minuten im Shootout mit 3:4 gegen den UHC. Die MHC-Damen waren zuvor als Titelverteidiger mit 3:5 am neuen deutschen Meister Düsseldorfer HC gescheitert.

