Stuttgart / epd Land stockt Budget auf, damit 2000 Schüler an 54 Orten Lernstoff nachholen können.

Mehr Sommerschulen mit mehr Schülern als bisher wird es 2020 in Baden-Württemberg geben. Das Land erhöht dazu auch seine Mittel von 750 000 Euro auf 900 000 Euro, teilte das Kultusministerium mit. An 54 Standorten wird es für etwa 2000 Schüler von der Grundschule bis zu Berufsschulen in den Sommerferien die Möglichkeit geben, Lernstoff aufzuholen oder auch neue Erfahrungen zu machen.

Vergangenes Jahr waren es 51 Standorte und 1400 Teilnehmer. Zusätzlich gebe es das Angebot der „Lernbrücken“, die in diesen Sommerferien pandemiebedingt landesweit angeboten werden, teilte das Ministerium mit.

Der Anstieg der Schülerzahl zeige, dass das Interesse auch aufgrund der Schulschließung gestiegen sei, sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). In den Sommerschulen, meist in den letzten beiden Ferienwochen, unterrichten die Lehrer in kleinen Gruppen vorwiegend Deutsch, Mathematik oder Englisch.

Zusätzlich gibt es ein Rahmenprogramm-Angebot mit Partnern aus Wirtschaft, Sport, Kultur, Kirchen und dem sozialen Bereich. Es sei „selbstverständlich dass die jeweils gültigen Hygienevorgaben und die Bestimmungen aus den Corona-Verordnungen“ eingehalten würden. Außerdem würden die Sommerschulen auch genutzt, um Corona-Unterrichtsmodelle für den Fernunterricht gezielt zu testen.   epd