Stuttgart / lsw Mehr Zusammenarbeit stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen, sagt der Ministerpräsident.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) strebt eine stärkere Kooperation der Hochschulen untereinander in Baden-Württemberg an. Er habe sich dies als neue Aufgabe vorgenommen, sagte er. „Wir stehen in einem harten internationalen Forschungswettbewerb, und die finanziellen Mittel sind begrenzt.“

Die Ressourcen müssten effizient eingesetzt werden, gerade in vielen Schlüsseltechnologien. Als Beispiel führte er die künstliche Intelligenz an. „Wir haben einerseits das Cyber Valley in Stuttgart und Tübingen, andererseits auch weitere Hotspots in Karlsruhe und Freiburg.“

Im Exzellenzwettbewerb hätten die Hochschulen miteinander im Wettbewerb gestanden. „Jetzt müssen wir umswitchen und sagen, wo kooperieren die Hochschulen besser miteinander“, sagte Kretschmann.

Im Juni 2019 hatten sich vier Hochschulen aus Baden-Württemberg im bundesweiten Rennen um die begehrten „Exzellenzuniversitäten“ durchgesetzt. Dies sind Tübingen, Konstanz, Heidelberg und Karlsruhe.

Auch die Hochschulen sehen die Bedeutung für eine enge Zusammenarbeit im internationalen Wettbewerb.  Völlig neu denken müsse  man aber nicht denken, sagte der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz, Bernhard Eitel, der auch Rektor der Universität Heidelberg ist. Die Hochschulen tauschten sich bereits erfolgreich aus. dpa