Die Landeshauptstadt Stuttgart will bis zu 70 Migranten aufnehmen, Mannheim bietet 50 Plätze an, Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) sagte: „Wir hätten morgen Platz für 100 Geflüchtete.“

Die hilfsbereiten Städte gehören dem Bündnis „Seebrücke“ mit zwei Dutzend Kommunen zwischen Main und Bodensee an. Peter Kurz (SPD), Mannheimer Oberbürgermeister und Städtetagspräsident, verlangt aber auch einen solidarischen Verteilmechanismus unter aufnahmewilligen EU-Ländern. Palmer sagte, entscheidend sei die gesellschaftliche Akzeptanz. „Daher spreche ich mich dafür aus, nur Kinder, Familien und Asylberechtigte zu uns zu bringen.“ Für alle anderen sei schnelle Hilfe vor Ort angemessen. dpa