Wiesbaden / dpa Hierzulande besitzen deutlich mehr Einwohner einen Migrationshintergrund als in Deutschland insgesamt.

In Baden-Württemberg hat mehr als jeder dritte Einwohner einen Migrationshintergrund. Mit 3,7 Millionen Menschen mit ausländischen Wurzeln im Südwesten lag der Anteil (33,8 Prozent der Bevölkerung) im vergangenen Jahr deutlich über dem deutschlandweiten Durchschnitt (26 Prozent), teilte das Statistische Bundesamt mit.

Ein Migrationshintergrund liegt nach der Definition des Bundesamts vor, wenn man nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde oder wenn dies bei mindestens einem Elternteil der Fall ist. 47 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund im Südwesten sind Deutsche, erklärte das Statistische Landesamt.

Mit 2,3 Millionen sind die meisten Menschen laut Landesamt selbst nach Deutschland eingewandert, der Großteil von ihnen (1,7 Millionen) kommt aus anderen europäischen Ländern. Ein Hauptmotiv war für die Menschen, mit Familienangehörigen leben zu können. dpa