Modekonzern

Hugo Boss verdient dank Einsparungen mehr

Hugo Boss steigert trotz Umsatzrückgang seinen Gewinn – dank Einsparungen. Das Modeunternehmen bleibt für 2026 vorsichtig.

Der Modekonzern Hugo Boss hat im vergangenen Jahr die schwache Wirtschaftsentwicklung zu spüren bekommen und etwas weniger Umsatz erzielt. Der Gewinn konnte jedoch dank Einsparungen gesteigert werden. Für das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen weiterhin vorsichtig. Wie schon im Dezember angekündigt, erwartet das Management einen Umsatzrückgang auf währungsbereinigter Basis im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll 300 bis 350 Millionen Euro erreichen und damit ebenfalls zurückgehen.

Der Umsatz fiel im vergangenen Jahr leicht um ein Prozent auf 4,27 Milliarden Euro. Währungsbereinigt verzeichnete Hugo Boss einen Anstieg um zwei Prozent, gestützt von einem guten Schlussquartal. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg um acht Prozent auf 391 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente Hugo Boss mit 249 Millionen Euro 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Analysten hatten bei allen Kennziffern mit weniger gerechnet. Die Aktie legte an der Börse deutlich zu.