Sebastian Hoeneß rechnet vor dem Europa-League-Achtelfinale gegen den FC Porto mit einem Gegner auf Königsklassen-Niveau und einem Härtetest für seinen VfB Stuttgart. «Es ist eine Mannschaft, die aus meiner Sicht ohne Probleme im Achtelfinale der Champions League spielen könnte. Und deswegen freue ich mich richtig, zu wissen, wo wir stehen», sagte der Coach vor dem Hinspiel am Donnerstag (18.45 Uhr/RTL).
Es werde eine absolute Top-Leistung seiner Mannschaft gegen den Tabellenführer der portugiesischen Liga und gegen einen «außergewöhnlich» starken Gegner gefordert sein. «Alles andere wird offenbart. Wenn du Schwächen zeigst, dann werden die offenbart auf diesem Level gegen diese Mannschaft. Und das ist genau das, was wir wollen», sagte Hoeneß über den Prüfstein. Die Frage nach der Favoritenrolle könne er nicht einfach beantworten.
Für den schwäbischen DFB-Pokalsieger ist es das erste Europapokal-Achtelfinale seit 13 Jahren, damals war der VfB an Lazio Rom gescheitert.
Effizienz als Schlüssel für den VfB?
Anders als der FC Porto hatten sich die Schwaben nicht direkt als eins der besten Top-Acht-Teams der Ligaphase für die Runde der besten 16 qualifiziert. In der Zwischenrunde setzten sich die Stuttgarter gegen den schottischen Traditionsverein Celtic Glasgow durch.
Porto gilt insbesondere auch wegen seiner defensiven Stärke als unbequemer Gegner. «Es ist kein Bollwerk. Aber es ist eine Mannschaft, die extrem gemeinsam gegen den Ball arbeitet», erklärte Hoeneß. «Das ist ihr Schlüssel. Es ist eine Mannschaft, die nicht viel zulässt. Effizienz wird ein großes Thema sein.»

