Stuttgart / lsw Philologenverband unzufrieden mit Gemeinschaftsschulen.

Der Philologenverband, die Interessenvertretung der Gymnasiallehrer, kritisiert die Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg. Die Gemeinschaftsschulen seien finanziell ein Fass ohne Boden und brächten keine besseren Lernleistungen der Schüler. Nur die Anhänger von „Eine Schule für alle ­­Kinder“ sähen in ihr einen Fortschritt. Die grün-rote Vorgängerregierung hatte die Schulform 2012 eingeführt. Mittlerweile bieten einige von ihnen auch eine gymnasiale Oberstufe an.

Der Landeschef des Philologenverbandes, Ralf Scholl, plädierte dafür, die Lernerfolge der Gemeinschaftsschüler wissenschaftlich zu prüfen. Er sprach von einer großen Unzufriedenheit von Gymnasiallehrern an Gemeinschaftsschulen.  dpa